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KrankenkassenWer in eine günstigere gesetzliche Krankenkasse wechselt, entscheidet nach vernünftigen, wirtschaftlichen Erwägungen. Laut STIFTUNG WARENTEST Ausgabe 03/2001, haben seit Freigabe der Kassenwahl 1996, 3 Millionen Versicherte die Krankenkassen gewechselt.Nach Aussagen des Bundesversicherungsamtes, der Kontrollbehörde für die gesetzliche Krankenkasse sind Ärzte dazu verpflichtet, alle Leistungen in gleichem Maße zu erbringen. Bei 3067,-€ Monatsbruttogehalt, bringt ein Wechsel dem Arbeitnehmer eine Einsparung bis ca. 51,-€ monatlich. Empfehlenswert ist eine preiswerte gesetzliche Krankenkasse mit einer privaten Krankenzusatzversicherung. Kostensteigerungen im GesundheitswesenDie gesetzlichen Krankenkassen erhöhen seit 1991 stetig die Beitragssätze der Versicherten. Seit 1995 stiegen die Ausgaben um 12 Prozent. In der Zeitschrift Geldidee Ausgabe 07/2001, wird über ein zu teures Gesundheitssystem berichtet. Zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden für Gesundheit ausgegeben. Mit steigendem Alter der Bevölkerung nehmen die Kosten für Gesundheit rapide zu. Die Krankenkassen müssen einsparen und das bedeutet für den Patienten eine Grundabsicherung jetzt und eine Notabsicherung für die Zukunft! Der allgemeine Vorschlag vom Bundeswirtschaftsministeriums für eine Auszahlung der Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung vom Lohn des Arbeitnehmer, kann auch ein Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin bedeuten. Der Arbeitnehmer sollte nach dessen Vorschlag mit dem ausgezahlten Geld eine private Krankenversicherung abschließen. Der Gesunde und Besserverdienende kann sich eine All-Inclusive-Behandlung dann leisten. Er steht mit einer besseren Versorgung da und erhält sogar bei Nichtanspruchung der Leistung die Beiträge zurück.Der Kranke und Arbeitslose hat das Nachsehen. Er leistet sich nur eine " Notversorgung". Die private private Krankenversicherung prüft genau den Gesundheitszustand des Antragstellers. Bei Vorerkrankungen sind nicht nur Leistungsausschlüsse und Risikozuschläge möglich, sondern auch die Ablehnung des Versicherungsverhältnisses. Der Staat überläßt die Kosten, die er jahrzehntelang getragen hat, immer mehr den Bürgern-/Bürgerinnen. Die Kosten der gesetzlichen Rente, im Gesundheitswesen,in der Berufsunfähigkeitsregelung und die Kostensteigerungen bei den laufenden Ausgaben müssen vom Verbraucher immer mehr in Eigenverantwortung getragen werden.Gesetzliche Krankenversicherungen vergleichen Ab dem 01. Januar 2002 können Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen jederzeit die Krankenkasse wechseln. Zum Ablauf des übernächsten Monats nach der Kündigung können Versicherte die Kasse wechseln. Innerhalb von 14 Tagen muß die Krankenkasse eine schriftliche Kündigungsbestätigung ausstellen. Diese Kündigungsbestätigung muß der neuen Kasse vorgelegt werden. 500 gesetzliche Krankenkassen wetteifern um die Gunst des Kunden. Neun von Zehn Bundesbürgern sind gesetzlich krankenversichert. Von rund 72 Millionen gesetzlich Versicherten sind ungefähr 60 Millionen Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenkassen. Für alle Versicherten sind mehr als 200 Krankenkassen frei wählbar. Alle Kassen sind gesetzlich verpflichtet ihren Versicherten in " ausreichendem, zweckmäßigen und wirtschaftlichem Maße" mit den medizinisch notwendigen Gesundheitsleistungen zu versorgen. Das sind rund 95 Prozent des Gesamtangebots der Krankenkassen. Der Rest sind Zusatztarife. Beim Wechsel in eine günstigere Krankenkasse sollten Zusatzleistungen überprüft werden. Die preiswerten Krankenkassen haben teilweise auch Leistungen zusätzlich zum vorgeschriebenen Leistungspaket. In der Finanztest Ausgabe 01/2002 werden 167 Krankenkassen nach Leistung und Preis geprüft. Der Wettbewerb unter den Krankenkassen bringt für den Versicherten auch den Vorteil von " mehr Service und Kundenfreundlichkeit". Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen müssen im Jahr 2002 im Schnitt 14 Prozent Beitrag zahlen. Die Beiträge steigen somit durchschnittlich um 0,5 Prozent. In der Fachzeitschrift Geldidee Ausgabe 26/01, wird über eine Beitragsexplosion der gesetzlichen Krankenkassen berichtet. Viele Kassen verlangen sogar 14,9 Prozent von den Versicherten. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung errechnete für die Bundesregierung, ohne Reformen wird der Beitrag 2010 bei 17,5 Prozent liegen.
Nach aktuellen Plänen der Bundesregierung soll der Wechsel zu privaten Krankenversicherungsanbieter für Arbeitnehmer erschwert werden. Ab Januar 2003 sollen Besserverdienende erst bei einem Brutto-Monatsgehalt von 4500 Euro die gesetzlichen Krankenkassen verlassen können. Derzeit liegt die Grenze noch bei 3375 Euro! Es gilt als wahrscheinlich das die Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze für Anfang 2003 in Kraft tritt. Nur Arbeitnehmer die mindestens 4500 Euro verdienen, können dann nur noch zu privaten Anbietern wechseln.
Die Begründung für die verschärften Maßnahmen liegen u.a. in der Finanznot der gesetzlichen Krankenkassen.
Krankenkassenbeiträge für Studenten steigen!Ab 1. Oktober 2002 steigen die Krankenversicherungsbeiträge für Studenten. Zukünftig müssen pro Monat einheitlich 45,67 Euro anstatt 44,20 Euro gezahlt werden. Die Pflepflichtversicherung erhöht sich um einen Cent auf 7,92 Euro. Studenten bis 25 Jahre sind meist über die Eltern beitragsfrei mitversichert ( nach Wehr- oder Zivildienst entsprechend länger ). Der günstige Studententarif endet mit dem 30. Geburtstag oder nach 14 Semestern. Danach gelten für ein Semester Übergangsbeiträge, die auf 76,60 Euro steigen. Dann gelten die Beitragssätz für freiwillig Versicherte.Quelle: STIFTUNG WARENTEST Tipps und LinksGesetzliche Krankenversicherung nach Leistung vergleichenKrankenkassenvergleich und Beitragsrechner www.gkv.info/gkv/ - Informationsseite zu den gesetzlichen Krankenkassen www.bkk.de - Bundesverband der Betriebskrankenkassen www.pkv.de - Verband der privaten Krankenversicherung |
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